Erfahrungsbericht
Meine Kinder (2.5 und 6.5) haben nach dem Tokkoh sofort gemerkt, dass
etwas anders ist. Wie kleine Zweige am Ast haben sie mit dem Wind
mitgewogen, der nun neu in unserer Familie weht. Anfangs zögerlich –
wie lange dauert es bis zur nächsten Krise - und heute vertrauensvoll.
Ja - es ist etwas anders geworden. Aber was nur?
Ich werde nicht mehr wütend. Jahrelange Muster funktionieren nicht
mehr. Heute stehe ich abseits davon und beobachte die Situation. Und
sehe neue Möglichkeiten von Lösungen die ich früher aufgrund meiner
Behaftung gar nicht sehen konnte. Ich höre zu. Verstehe das Gesagte
zwischen den Zeilen. „Was wird gebraucht? Was kann ich beitragen?“.
Tokkoh ist nicht eine Arbeitsmethode sondern eine Lebenshaltung: die
Kunst mit dem Herzen zu führen und zu leiten. Nicht mit „man müsste“
„man sollte“ „man könnte“. Sondern präsent sein und mit dem Herzen zu
hören. Natürlich gelingt es mir nicht immer - dranbleiben ist wichtig.
Aber meine Kinder reagieren ganz anders als früher weil sie wissen,
dass ich nach dem Tokkoh tief im Innern einen Hebel umgeschaltet habe.
Vom Verstand zum Herz. Vom Herz in das Handeln. Authentisch und
ehrlich. So was merken Kinder sofort und kooperieren gerne mit. Weil
Kinder die Essenz des Tokkoh noch von Natur aus verstehen und umsetzen.
Am Meisten verändert hat sich das Verhältnis zu meiner kleinsten
Tochter. In der Schwangerschaft habe ich die „Wellenlänge“ zu ihr nicht
gefunden. Auch nach der Geburt nicht. Seitdem ich auf der Herzensebene
handle sind wir „beieinander“ angekommen: sie ist mein Löwenherz.
P.K. 43, Mutter und Werbefilmproduzentin


