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Passage zur Märchenwelt ( Auszug aus einem Kensanmaterial)


Der Mensch denkt zu viel - er denkt viel zu kompliziert.

Wenn man über zwei Dinge gleichzeitig nachdenkt, wird es schwierig, Nachdenken, das  ist gut, aber versuchen mehrere Dinge zusammen zu überlegen mit einem Kopf, der nicht denken kann, das ist die Ursache von in übermässiges Denken zu geraten.

Wenn man über etwas nachdenkt, sollte man einfach trennen und zerlegen, den Fokus des Denkens auf ein Einziges vereinfachen. Es gilt, die eigenen Vorstellungen, die Vorstellungen der Andern und dergleichen  nicht  zu verwickeln, besonders beim Nachdenken über etwas Neues, sollte man die eigenen alten Denkweisen, Theorien und dergleichen nicht einmischen.

Wenn man etwas Neues probiert, etwas das man bis jetzt noch nie gegessen hat, sollte man nicht auf der Basis der Vergangenheit analysieren, Vorstellungen machen, vorhersagen usw., nicht den Geschmack, den man früher gekostet hat auf der Zunge lassen oder sich Vorstellungen von scharf, süss, sauer, usw. machen.

Bei etwas völlig neuem geht es darum, es unbefangen zu probieren, denn es ist etwas, das man nicht kennt, solange man es nicht probiert hat. Man soll ohne den Geschmack zu vermischen einfach den individuellen Geschmack kosten.

Wenn man hört, dass die ganze Welt zu einer freundschaftlichen, fröhlichen Welt wird, in der Geld unnötig ist, wenn da kompliziert gedacht wird, dann gibt es vielleicht auch Leute, die das schonungslos als absolut unmöglich ablehnen. Wird da wohl nicht irgendeine Denkweise eingeschaltet und viel zu kompliziert gedacht?

Selbst die Spatzen auf den Dachrinnen,  oder die Schmetterlinge über den Rapsfeldern, tanzen und zwitschern froh und frei, ohne Geld zu haben und ohne irgendwelche Grenzen zu ziehen. Sie scheinen weder Rechte geltend zu machen noch Pflichten zu fühlen.

Warum muss wohl gerade der Mensch, der eine Intelligenz mit hervorragenden Fähigkeiten besitzt, sich fest mit Rechten und Pflichten umzäunen und fesseln?

Im freundschaftlichen fröhlichen Dorf, in dem Geld nicht nötig ist, ist Nahrung, Kleidung und Wohnung alles gratis. Es gibt keinerlei Entschädigung. Man kann den Reis oder die Kleider, die es in diesem Dorf hat, je nach Bedarf, was man braucht, so viel man wünscht, gratis benützen. Ob Fische, Fleisch oder Früchte, man kann sie frei vom Ladentisch nehmen und davon essen soviel man mag. Gutes, reichhaltiges Essen ist eine Selbstverständlichkeit, Wein kann man trinken nach Herzenslust und Süssigkeiten essen so viel es einem beliebt. Zum Wohnen ein passendes Haus, in einem Haus wohnen, in dem man wohnen möchte, es ist möglich in irgendeinem Haus zu wohnen.

Ursprünglich gehört niemandem etwas, alles ist für wen auch immer benutzbar. Mann kann  alles gratis und frei benutzen.

Das ist etwas Selbstverständliches.

Keiner runzelt die Stirne und redet mit bösem Blick von Rechten und Pflichten. Es wird auch niemand als Dieb behandelt oder des Diebstahls beschuldigt. Es gibt weder Verordnungen die zur Arbeit zwingen oder an die Zeit binden, noch gibt es Aufseher. Man schläft, wenn man schlafen möchte und steht auf wenn man aufstehen will. Es ist das Dorf, das dem echten menschlichen Leben entspricht, bei dem man tagein und tagaus fröhlich spielt und das was man machen kann, dann tut wenn man es will - - - bald wird die ganze Welt so sein.

Wir denken, dass es besser ist so, wie ist es wohl? Gibt es jemanden, der das nicht mag? Ich möchte jeden Einzelnen fragen. Man sollte in aller Ruhe darüber nachdenken. Falls es jemanden gibt, der dies nicht mag, dann möchte ich ihn nach dem Grund fragen.

Falls es Leute gibt, die so ein Leben führen möchten, dann, denke ich, sollten sie es ernsthaft versuchen.

Frühlingsfest

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