Kensanschule
Es gibt verschiedene Kensanschulen, je nachdem wo ich gerade stehe. Im Gegensatz zum Tokkoh, den jeder Mensch nur einmal in seinem Leben absolvieren kann, kann man immer wieder an einer der verschiedenen Kensanschulen teilnehmen. Sie dauern 2 bis 3 Wochen und sind mit praktischer Arbeit verbunden. Viele Leute nehmen einmal im Jahr daran teil. Wenn man sich voll einsetzt, ist man nach den zwei Wochen wie neu geboren.
Um an einer Kensanschule teilzunehmen, muss man zuerst den Tokkoh machen und dann, als Einstieg in die Kensanschule, mindestens einen 2 Wochen dauernden Vorbereitungskurs besuchen. Tokkoh und Kensanschule finden in verschiedenen Ländern statt.
Der Vorbereitungskurs ist ein Kurs, um von einem engstirnigen Menschen, das heisst von einem „nur ich alleine" Menschen (führt zu Wahnsinn), zu einem offenen weiten (öffentlichen) Menschen zu werden, das heisst, zu einem Menschen der sich wünscht mit allen Anderen zu gedeihen und fähig wird, „ die individuellen Äusserungen zu achten und nach der öffentlichen Äusserung zu handeln".
In anderen Worten ist es ein Kurs, um von einem Menschen, der sein eigenes Denken für gut hält und nicht versucht auf das Denken anderer zu hören oder der das Denken anderer zur Kenntnis nimmt, mit seinem eigenen Massstab abwägt, gut und schlecht bestimmt und aussortiert, und der selbst nach seinem eigenen Denken handelt,
zu
einem Menschen zu werden, der sein Denken frei äussert, aber nicht versucht eigensinnig darauf zu beharren, der versucht sowohl sein Denken als auch das Denken aller auszutauschen, mit allen darüber Kensan zu machen und mit dem Einverständnis von allen, für alle (einschliesslich sich selbst), aus seinen Eigenschaften das Beste zu machen.
Es ist ein Kurs, um von einem arroganten, engstirnigen Menschen, der sein eigenes Denken hoch einstuft und über andere urteilt, sie kommentiert, kritisiert und Vorwürfe macht,
zu
einem bescheidenen Menschen zu werden, der sowohl das eigene Denken als auch das Denken anderer als menschliches Denken voller Fehler betrachtet und über sich selbst nachdenkt und nachdenkt und nicht beharrt.
Das heisst, da es auch vorkommt, dass das was man tut im eigenen Denken und Glauben von gut oder richtig, wider erwarten nicht gut ist und negativ herauskommt, ist es ein Kurs, um von einem Menschen mit engstirniger, religiöser, gläubiger Denkweise und Haltung beruhend auf Selbstvertrauen und übermässigem Vertrauen in die eigenen Erfahrungen, Wissen und so weiter,
zu
einem Menschen zu werden mit einer wissenschaftlichen Denkweise und Haltung, der auch den Massstab, mit dem er sein eigenes Denken für richtig hält oder auch das Denken von jemand anderem als richtig beurteilt, bescheiden untersucht, um sich zu ändern zu einem Menschen, der das Wesen des menschlichen Verstandes kennend, den menschlichen Intellekt optimal gebrauchen und Kensan machen kann..


